Ein Denkmal mit bewegter Geschichte.
Christian Zimmermann (1759–1842) war ein Pionier des Apoldaer Wirk- und Strickwarenhandels. Zu seinen Ehren beauftragte ein Komitee aus stadtbekannten Bürgern den Dresdner Bildhauer Ernst Paul mit einem Denkmal. Am 10. November 1892 wurde es eingeweiht: der Verleger in Bronze gegossen, auf einem Sandstein-Postament, eingerahmt von einer mit Blumen geschmückten und durch Ziergeländer begrenzten Anlage.
Sein ursprünglicher Standort war der alte Karlsplatz, der heutige Alexander-Puschkin-Platz. In den folgenden Jahrzehnten erlebte das Denkmal allerdings eine regelrechte Odyssee durch Apolda, ehe es 1992 – hundert Jahre nach der Einweihung – an seinen angestammten Platz zurückkehrte. Dort erinnert es bis heute an einen Mann, der die wirtschaftliche Blüte der Stadt mitbegründete.

