Die Wiege Apoldas auf der Anhöhe.
Lange bevor Apolda zur Glockenstadt wurde, prägte eine Burg das Bild: Im 12. Jahrhundert war sie die weithin sichtbare Dominante über dem Ort und der Vorgänger des heutigen Schlosses. Ihre Lage war klug gewählt – auf einer Anhöhe, unweit der alten Saalegrenze und bedeutender Heerstraßen, an drei Seiten natürlich geschützt und nur von Süden eben zugänglich.
Wann genau die Anlage entstand, ist nicht überliefert. Man geht aber davon aus, dass die Apoldaer Burg etwa zur selben Zeit erbaut wurde wie die berühmte Wartburg bei Eisenach – ein Hinweis darauf, wie alt die Wurzeln dieser Stadt reichen.
Heute ist das Schloss ein guter Ausgangspunkt für einen Spaziergang: Hier lässt sich parken, und von hier aus erschließt sich die Ringpromenade rund um die Stadt.

