Ein Bauwerk, das die Stadt veränderte.
Mitte des 19. Jahrhunderts erreichte der Fortschritt Apolda auf Schienen. Der Bau der thüringischen Eisenbahn zwischen 1844 und 1846 brachte tiefgreifende Veränderungen, besonders im Norden der Stadt. Über 2.000 Arbeiter waren an der neuen Bahnlinie beteiligt, die zwischen Naumburg und Apolda eingleisig und ab Apolda bis Erfurt zweigleisig errichtet wurde.
Das Viadukt ist ein sichtbares Zeugnis dieser Zeit. Die Bahnanbindung an die Strecke Halle–Erfurt war ein entscheidender Motor für den wirtschaftlichen Aufstieg Apoldas im 19. Jahrhundert – ohne sie wäre die Blütezeit der Textil- und Glockenproduktion kaum denkbar gewesen.

